Für die erste Interpretation der Feige durch das Haus wird der Duft pflanzlich und holzig, was die Zerbrechlichkeit der königlichen Feige ankündigt.
Dank der außergewöhnlichen Architektur der Feigerei strömte ein einzigartiger und unveröffentlichter Duft von Feigen – die das ganze Jahr über produziert wurden – aus. Im Frühling entwichen Noten von frischen Blättern, Baumharz, feuchter Erde und einem duftenden Feuchtigkeitsschleier. Im Morgentau, an den ersten warmen Tagen, bietet die Öffnung des Gewächshauses einen magischen olfaktorischen Moment: feuchte und pflanzliche Luft, in der grüne und sonnige Facetten mit erdigen und feuchten Noten verschmelzen.
Dieser kontrastreiche Duft beginnt mit einer frischen Note weißer Feige in ihrer reinsten Form: lebhaft, grün und holzig – bevor ihr Schattenanteil enthüllt wird. Patchouli, eine Humusnote und erdige Nuancen erinnern an Feigenbäume, die im Winter geschützt sind. Ein moosiger Effekt und ein Hauch von Sandelholz erinnern an Holzkisten. Im Kontrast dazu bringt Ambroxan CX – das Juwel des Ambroxans – eine lebendige und mineralische Schwingung, wie der Stein der Fassaden, der von der Sonne erwärmt wird. Schließlich hebt eine Note von Beifuß den frühlingshaften Charakter in seiner organischsten Wahrheit hervor.